• Demnächst,  Kleinkunst

    24.10. – Gogol & Mäx

    Musikclowns Ein Instrument zu spielen erfordert ein gehöriges Maß an Fertigkeiten. Musik zu komponieren erfordert Talent und Genius. Was es erfordert Musik zu parodieren, zeigen Gogol & Mäx: Musikalität, Timing, Fantasie, Können, Akrobatik, Humor, Überzeichnung, verrückte Ideen, schauspielerisches Talent, ein paar Requisiten und das Beherrschen einer Unzahl von Instrumenten. Was die beiden in einer zugetexteten Welt dagegen gar nicht brauchen sind Worte. Die Show von Gogol & Mäx folgt ihrer eigenen, universellen Sprache, die mit »Klassik, Klezmer und Klamauk« vielleicht pointiert bezeichnet, aber nur oberflächlich beschrieben wäre. Eine Sprache, die einen Tränen lachen lässt und zu Tränen rührt, die poetisch und derb ist, die gleichzeitig in die Tiefe der Musik und ins Zwerchfell führt. Unglaublich. Was für ein…

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    12.05.2018: Wildes Holz „Ungehobelt“

    Kontrabass und Blockflöte zu einem musikalischen Holzinferno verarbeitet. Ungehobelt ist ihr Umgang mit den Instrumenten, aber umwerfend der Sound, den sie dabei erzeugen. Stilistisch grenzenlos machen Tobias Reisige, Markus Conrads und Anto Karaula seit Jahren handgedrechselte Holzmusik von Mozart bis Michael Jackson, die den Jazzfan aufhören lässt und Kleinkunstkennern zeigt, wo die Säge hängt. Hardrock-Stücke, die nie damit gerechnet hätten, jemals so gespielt zu werden, kommen überrascht aus der Blockflöte heraus. Es gibt Block’n’Roll mit Ecken und Kanten, bei dem sich die Zuhörer fragen: Was war das gerade? Waren es Rock- und Popstücke, die ich kannte? Kannte ich sie wirklich? Haben die sich das gerade selber ausgedacht? War das Swing…